Informationsbogen (für Outdoor-Veranstaltungen/ Outdoor-Anteile)

Im folgenden informieren wir Sie über mögliche Gefahren, die allgemein bei einem Aufenthalt in der Natur entstehen können sowie über Regeln und Verbote im Naturpark Spessart und anderen Mittelgebirgen. In Verbindung mit den Hinweisen zur Gesundheit/ Fitness möchten wir Ihnen eine gute Vorbereitung sowie ein sicheres, ungestörtes und besonders intensives Erlebnis gewährleisten. Beachten Sie bitte alle Hinweise bei Ihrer persönlichen Vorbereitung und während des Events!

1. Wetter

Die Veranstaltung findet auch bei Regen statt. — Bei vorhergesagtem sehr starkem Regen, Sturm oder Unwetter erfolgt eine Absage bis spätestens 3 Tage vor dem Beginn durch uns.

2. Körperliche Fitness

Für Outdoor-Trainings und Natur-Coachings sollten Sie in der Lage sein, kurze Wanderungen und einfache sportliche Übungen durchzuführen. Für Touren oder individuelle Events sollten Sie problemlos die gewählte Strecke zurücklegen und am Erlebnis-Programm teilnehmen können. Falls Sie an Beschwerden leiden (z.B. aufgrund von Asthma, Diabetes, Allergien, Verletzungen o.a.) oder sich aus anderen Gründen nicht sicher sind, halten Sie Rücksprache mit uns, bzw. mit Ihrem Arzt und denken Sie ggf. an die Mitnahme von Medikamenten.

3. Mögliche Gefahren durch Tiere

Im Spessart gibt es weder Wölfe noch Bären und die Wahrscheinlichkeit eine der sehr seltenen und bedrohten Kreuzottern zu beobachten, ist äußerst gering. Falls es doch zu einer Begegnung mit einem der sehr scheuen Tiere kommen sollte, kann man getrost Ruhe bewahren, da selbst ein Biss in keinem Fall eine lebensgefährliche Bedrohung darstellt.
Ein häufiger vorkommender Waldbewohner ist die Zecke. Meist bleibt auch ihr Biss für uns Menschen folgenlos. Es geht von ihr allerdings eine Gefahr der Infektion mit Borrelien oder FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis-Viren) aus. Eine Schutzimpfung gegen FSME ist möglich, nicht jedoch gegen Borreliose. Zecken leben in Bodennähe (nicht höher als ca. 80 cm über dem Boden) und lassen sich gerne im Vorbeigehen von Halmen oder Blättern abstreifen.
Aufgrund von langjährigen Impfaktionen spielt die Tollwut bei uns so gut wie keine Rolle mehr. Ein tollwütiges Tier macht einen seltsamen, kranken oder scheinbar zahmen Eindruck. Eine Infizierung mit dem kleinen Fuchsbandwurm ist ebenso unwahrscheinlich. In der Mehrzahl von Fällen sind Hunde– oder Katzenbesitzer betroffen. Nach Aussage von Experten wurde noch bei keiner Studie ein Zusammenhang zwischen der Infektion und dem Verzehr wilder Beeren oder Pilze hergestellt.
Die Stiche lästiger Insekten haben - keine Allergien vorausgesetzt - außer einem unangenehmen Juckreiz meist keine Folgen für die Gesundheit.

4. Vorbeugung

> Eine möglichst frühzeitige Schutzimpfung gegen FSME wird empfohlen.
> Tragen Sie im Wald stets feste Schuhe, lange Hosen und langärmelige Oberbekleidung.
> Besprühen Sie ggf. die Kleidung mit insektenabweisenden Mitteln.
> Suchen Sie sich einmal am Tag nach Zecken ab.
> Fassen Sie keine Tiere oder unbekannte Pflanzen an.
> Essen Sie keine Waldfrüchte oder andere Pflanzen.
> Denken Sie bei bekannten Krankheiten oder Allergien an die Mitnahme entsprechender Medikamente.
> Waschen/ Reinigen Sie mindestens einmal täglich Hände und Gesicht.

5. Regeln und Verbote

>> Bei Gewitter und Sturm bestehen Gefahren v.a. durch umstürzende Bäume. In diesen Fällen werden wir gemeinsam mit Ihnen den Wald verlassen.
>> Umgehen Sie niemals forstliche Absperrungen, es droht Lebensgefahr durch Fällarbeiten.
>> Entzünden Sie keine Feuer und rauchen Sie nicht! - Ausnahmen von diesem Verbot können nur ausdrücklich genehmigt werden — z.B. auf Grillplätzen im Wald.

6. Maßnahmen im Notfall

>> Bei einem Zeckenbiss die Zecke direkt an der Hautoberfläche ohne zu quetschen mit einer Zeckenkarte oder –zange oder mit den Fingernägeln heraushebeln. Anschl. die Stelle waschen und desinfizieren. Insbesondere wenn kein Impfschutz vorhanden ist oder wenn sich (auch bei vorhandenem Impfschutz) die Bissstelle rot verfärbt oder anschwillt, muss innerhalb von drei Tagen ein Arzt aufgesucht werden. Ebenso, wenn zwei bis drei Wochen nach einem Biss grippeartige Symptome auftreten.
>> Bei einem Biss durch ein anderes Tier sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.
>> Bei jeglichen Notfällen, Unfällen, körperlichen Beschwerden oder Unwohlsein nehmen Sie bitte immer Kontakt zu uns auf - Wir helfen gerne.
>> Für den Fall, dass Sie in einem Notfall zunächst keinen Kontakt zu uns herstellen können (je nach Standort per Handy, Funkgerät oder unmittelbar persönlich) - machen Sie immer mehrere Kontakt-Versuche und überprüfen Sie die eingesetzte Technik bevor Sie eigenständige Notfall-Maßnahmen (z.B. Notrufe) treffen.

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche Veranstaltung,
mit besten Grüßen,
Carsten Gans und Team.

 

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